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Wärmeschutztechnische Begriffe




Isothermen

Isothermen sind eine graphische Darstellung der Wärmeverteilung in einem Bauteil. Dazu geht man von einem Innenklima von 20 °C und 50 % Luftfeuchtigkeit und einem Außenklima von -15 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit aus. Je nach Konstruktion und Anordnung der Bauteile wird der Wärmeübergang im Bauteil unterschiedlich sein. Die Linien gleicher Temperatur bezeichnet man in diesem Zusammenhang als Isotherme. Besonders die 10 °C-Isotherme ist von besonderer Bedeutung. Bei dem angenommenen Innenklima kondensiert bei 10 °C die Luftfeuchtigkeit. Wenn diese 10 °C-Isotherme raumseitig des Bauteils liegt, kann es passieren, dass sich das Kondensat auf der Oberfläche absetzt und dort Schimmelbildung begünstigt. Durch eine fachgerechte Fugengestaltung kann verhindert werden, dass sich die Feuchtigkeit innerhalb des Bauteils anreichern kann.

k-Wert - U-Wert

Der k-Wert ist eine Kennzahl für die Wärmeverlust eines Bauteils. Jedes Bauteil kann entsprechend den eingesetzten Materialien und deren jeweiligen Stärken in seinem k-Wert berechnet werden. Je kleiner der k-Wert, desto besser ist die Dämmfähigkeit des Bauteils. Zur Zeit wird im Zuge der Harmonisierung der europäischen Normen der k-Wert zukünftig als U-Wert bezeichnet. Der U-Wert wird ähnlich berechnet wie früher der k-Wert. Er brücksichtigt allerdings ausdrücklich zusätzliche Wärmebrücken innerhalb der Konstruktion. Deshalb liegt der U-Wert bei Fenstern etwa um 0,1 - 0,3 über dem alten k-Wert.

Rohdichte p
kg/m3



Für die Wärmedämmfähigkeit eines Baustoffes ist u. a. seine Rohdichte maßgebend. In einem leichten und porösen Baustoff sind viel mehr kleine Luftpolster eingeschlossen, als in einem dichten. Die Lufteinschlüsse tragen wesentlich zur Wärmedämmfähigkeit eines Baustoffes bei. Die Rohdichte wird bezeichnet mit dem kleineren griechischen Buchstaben r (rho) und gemessen in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m3). Wärmeisolierungen bestehen in der Regel aus extrem leichten Materialien (z. B. Glas- oder Steinwolle, Styropor, PUR-Schaum usw.).

Wärmeleitfähigkeit l
W / (K * m)


Die Wärmedämmfähigkeit eines Baustoffes besteht darin, den Wärmedurchgang von der einen Wandseite zur anderen zu behindern. Zur Messung der Wärmedämmfähigkeit wird der Wärmestrom durch das Bauteil in Watt (W) gemessen. Zur Beurteilung ist weiter wichtig der Temperaturunterschied auf den beiden Wandseiten. Er wird gemessen in Kelvin (K), entsprechend 1° Celsius (C). Bezogen wird der Wärmedurchgang auf die Fläche von einem Quadratmeter (m2). Der normgerechte Begriff heißt Wärmeleitfähigkeit. Sie wird bezeichnet mit dem kleinen griechischen Buchstaben lambda (l ). Je größer der lambda-Wert, desto größer die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes. Sie wird in W/(K*m) angegeben und ist in der Norm 4108 für alle gängigen Baustoffe veröffentlicht.

Wärmedurchlass-Koeffizient L
W / (K * m

Eine Außenwand besteht in der Regel aus mehreren Schichten; zum Beispiel dem Mauerwerk, den äußeren und inneren Putzschichten oder andere Verkleidungen, die sich in ihrer Wärmeleitfähigkeit unterscheiden. Jede dieser Schichten hat ihren eigenen Wärmedurchlass-Koeffizienten, der abhängig ist von der Dicke des Baustoffes (s). Er wird bezeichnet mit dem großen griechischen Buchstaben Lambda (L). L = l /s in W/(K*m2).